Klassenfahrt nach Trier

Die 8a, eine Lateinklasse der Albrecht-Dürer-Schule, erzählt von ihrer Fahrt  

  Liebe Leser und Leserinnen, wir haben ein paar spannende Berichte über die Klassenfahrt für euch:  

  1. Eine kleine Zusammenfassung der ganzen Fahrt  
  2. Beinmuskeln oder Klassenkasse? Wir haben nachgefragt. 
  3. War die Entscheidung für Trier gut oder wäre die Klasse lieber in die Millionenstadt Köln gefahren?  

1) Montag: Trier – da waren wir nun. Ich glaube, jeder war froh, dass die Vier-Stunden-Zugfahrt zu Ende war. Wir verstauten unsere Koffer in ein Lastentaxi und liefen unbeschwert zur Jugendherberge. Dort gab es erst einmal ein Mittagessen und wir bezogen unsere Zimmer. Am Nachmittag liefen wir den halben Weg wieder zurück und erreichten die Porta Nigra. Vor Ort erwartete uns ein römisch gekleideter Führer. Nach einer guten Erlebnisführung durch das antike Stadttor mit einem fast echten Zenturio durften wir noch in der Altstadt bummeln. Da wir aber rechtzeitig zum Abendessen wieder in der Jugendherberge sein mussten, blieb uns dafür nur eine Stunde.  

 Dienstag: Wir trafen uns morgens und fuhren mit dem Bus zu den Barbarathermen. Dort erklärten wir uns gegenseitig die frühere Funktion der Thermenreste anhand einiger Infoschilder, danach folgte eine Busfahrt zu den Kaiserthermen. Nach einer interessanten, wenn auch nicht mehr ganz so spannenden Tour durch die teils unterirdische Thermenanlage kehrten wir zurück zur Jugendherberge, wo schon das Mittagessen auf uns wartete. Am Nachmittag brachen wir noch einmal auf zum Amphitheater und sahen uns dort auch unter der Arena um. Schließlich trafen wir uns oben auf den Zuschauerrängen wieder und liefen in die Stadt, wo wir noch ein wenig Zeit für uns hatten.  

Mittwoch: An diesem Tag mussten wir etwas früher aufstehen, denn wir fuhren mit einem Reisebus zur Villa Borg. Doch vorher legten wir noch einen Stopp ein bei einem echten römischen Mosaik in der Villa Nennig. Später in der schön rekonstruierten Villa Borg hatten wir eine Kostümführun, bei der uns ein römischer Legionär alles rund um das römische Landhaus erklärte und durch dessen Räume führte. Bei einem römischen Mittagessen, das sich dort anschloss, gab es als Vorspeise Oliven, Datteln im Speckmantel sowie mehrere Aufstriche und ein selbstgebackenes Brot. Als Hauptspeise wurden in Aprikosensoße eingelegte Hähnchenkeulen und Schweinekrustenbraten serviert. Es gab für jeden etwas und es schmeckte gut!

Im Anschluss brachte uns der Bus zur Saarschleife. Wir liefen über einen sogenannten Baumwipfelpfad. Oben auf einer Aussichtsplattform angekommen, hatten wir auf einer Höhe von 45 Metern einen wundervollen Ausblick auf die Saarschleife. Aber jetzt ab nach Hause! Nach diesem aufregenden Tag hatten wir zwar keine richtige Freizeit mehr, aber dafür hatten wir eine schöne Tagestour.                                                                                     

Donnerstag: Dies war leider schon der letzte Tag, trotzdem war er noch einmal schön.  Wir besuchten die Konstantinbasilika. Das dauerte nicht lang, also blieb uns noch viel Zeit für eigene Touren in der Altstadt. Aber alles hat ein Ende und wir fuhren wieder zu unserer Jugendherberge. Am Nachmittag unternahmen wir noch eine einstündige Bootsfahrt auf der Mosel. Gegen Abend liefen wir hinauf zur Mariensäule. Der Ausblick, den wir uns verdient hatten, war atemberaubend. Doch leider ging auch das schnell zu Ende.   

Beinmuskeln oder Klassenkasse ?  

2) Nach einigen Umfragen hatten wir einen ziemlich guten Eindruck. Obwohl  sich vor Ort manche Schüler beschwert hatten, dass sie nicht mehr laufen wollten, ergab sich später eine Abstimmung zu dieser Frage, ob sie lieber gelaufen oder Bus gefahren wären, dass 87.5% der Klasse der Meinung waren, Laufen sei die bessere Wahl gewesen. Nur 12.5% waren für den teuren, aber schnelleren Bus. Doch es gab bei beidem Vor- und Nachteile. Eine Busfahrt war schneller und entspannter in der tollen, aber heißen Woche. Dagegen war das Laufen anstrengender und die Sonne machte es nicht gerade besser. Ein weiterer Punkt für das Laufen war, dass man mehr von der Stadt sah.  

3) Wie auch bei der ersten Umfrage hatten wir festgestellt, dass die Klasse recht gleiche Meinungen hat. Es hatten 87.5% für Trier gestimmt und nur 12,5% für Köln. Das hat uns sehr gewundert, da vor einem Jahr noch fast alle nach Köln wollten. Nach ein paar Nachfragen haben wir festgestellt, dass viele von euch schon dort waren oder erst später bemerkten, dass Trier viel mit dem Lateinunterricht zu tun hat. Trotzdem glauben wir, dass Köln auch schön wäre.   

Sebastian Block mit Klasse 8a

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